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Am Samstag machten sich bereits um 5.30 Uhr die ersten beiden Skitourengeher des sechsköpfigen Teams auf den Weg zum Enzinger Boden. Von dort stiegen wir dann in gut 2 Stunden die knapp 900 Höhenmeter zur Rudolfshütte auf. Der Rest nutzte die Vorzüge der Bergbahn und durfte etwas länger schlafen. Mit einer Verspätung des "Fußvolkes" von exakt 6 Minuten traf die Gruppe auf der Rudolfshütte (2317m) zusammen.
Nach einer kleinen Stärkung stand erstmal eine Abfahrt von 80 Höhenmeter zum Weißsee vor uns. Von dort stiegen wir dann über das Sonnblickkees bis zum Fuße des Stubacher Sonnblicks auf ca. 2950 Meter auf. Hier errichteten wir das Skidepot. Da ein sehr böiger Wind über die Ostflanke des Stubacher Sonnblicks wehte, machte sich nur ein kleiner Teil der Gruppe auf den Weg zum 3088 Meter hoch gelegenen Gipfel. Nach einer mit Bruchharsch versehenen Abfahrt kamen wir um 17 Uhr an der Rudolfshütte an.
Mit dem Ziel die Granatspitze über den Ostrgrat zu erklimmen, brachen wir am nächsten Moregen um 8.30 Uhr auf. An diesem Tag herrschten Idealbedingungen. Nach knapp 2 Stunden errreichten wir das Skidepot auf ca. 2950 Meter am Fuße des Ostgrates der Granatspitze. Der Aufstieg erfolgte östlich des Sonnblickkeeses über teilweise sehr steile Hänge. Vom Skidepot aus stiegen 4 Mann der Gruppe über den Grat auf die 3086 Meter hohe Granatspitze auf. Oben belohnte uns dann bei herrlichem Wetter eine gigantische Aussicht auf den Großglockner und Großvenediger. Nach der Abfahrt zur Rudolfshütte genossen wir noch ein Weißbier in der Sonne und ließen das durchaus gelungene Skitourenwochenende ausklingen. |